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Magnetpulverprüfung (MT) – Allgemeines zum Prüfverfahren für Oberflächen

Magnetpulverprüfung (MT) - Allgemeines

abb7Die Magnetpulverprüfung ist ein Verfahren der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, das zur Erkennung von Oberflächenfehlern und oberflächennahen Fehlstellen in ferromagnetischen Werkstoffen eingesetzt wird. Das Verfahren ermöglicht den Nachweis von Rissen, Materialtrennungen und anderen Diskontinuitäten, ohne das Bauteil zu beschädigen.

Als Spezialist für Magnetpulverprüfung und zerstörungsfreie Werkstoffprüfung verfügt die Uniflux Schirle GmbH & Co. KG über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Anwendung entsprechender Prüfverfahren sowie Prüfsysteme für industrielle Anwendungen.

Grundlage der Prüfung ist die Magnetisierung des Werkstücks. Befindet sich eine Fehlstelle im Material, wird der magnetische Fluss an dieser Stelle gestört. Dadurch entstehen lokale Streufelder, an denen sich die aufgebrachten Magnetpartikel anlagern. Die Ansammlung der Partikel macht den Fehler sichtbar und ermöglicht eine zuverlässige Bewertung der Bauteilqualität.

Für eine optimale Fehlererkennung spielt die Ausrichtung des Magnetfeldes eine entscheidende Rolle. Die deutlichsten Anzeigen entstehen, wenn die Fehlstelle möglichst quer zu den magnetischen Feldlinien verläuft. Da Fehler in unterschiedlichen Richtungen auftreten können, werden Bauteile häufig aus mehreren Richtungen magnetisiert, um eine vollständige Prüfung zu gewährleisten.

Je nach Bauteilgeometrie und Prüfanforderung kommen unterschiedliche Magnetisierungsverfahren zum Einsatz. Neben der Feldmagnetisierung werden häufig Verfahren wie die Stromdurchflutung oder die Induktionsdurchflutung verwendet. Moderne Prüfanlagen der Uniflux Schirle GmbH & Co. KG ermöglichen dabei eine reproduzierbare und normgerechte Magnetisierung für unterschiedlichste Bauteilgeometrien.

Zur Sichtbarmachung der Fehlstellen werden spezielle Magnetpartikel eingesetzt. Diese können trocken oder als Suspension in einer Trägerflüssigkeit aufgebracht werden. Besonders hohe Prüfempfindlichkeiten werden durch fluoreszierende Magnetpulver erreicht. Unter UV-A-Licht erzeugen sie einen hohen Kontrast und ermöglichen die Erkennung selbst kleinster Fehleranzeigen.

Bei der Nassprüfung werden die Magnetpartikel in einer Flüssigkeit verteilt und auf die Bauteiloberfläche aufgebracht. Dieses Verfahren eignet sich insbesondere für feine Oberflächenfehler. Die Trockenprüfung wird dagegen bevorzugt bei gröberen Fehlstellen oder speziellen Anwendungsfällen eingesetzt.

Für eine zuverlässige fluoreszierende Prüfung müssen die Betrachtungsbedingungen den geltenden Anforderungen entsprechen. Eine ausreichende UV-Intensität sowie eine kontrollierte Umgebungsbeleuchtung sind entscheidend für eine kontrastreiche Darstellung der Fehlanzeigen und eine sichere Auswertung.

Abhängig von der Prüfaufgabe kommen unterschiedliche Stromarten zur Magnetisierung zum Einsatz. Während Wechselfelder vor allem die Randbereiche eines Bauteils magnetisieren und sich besonders für die Erkennung von Oberflächenfehlern eignen, ermöglichen Gleichfelder eine tiefere Magnetisierung des Werkstoffs. Die Wahl des Verfahrens richtet sich nach Werkstoff, Bauteilgeometrie und den zu erwartenden Fehlerarten.

Die Magnetpulverprüfung wird in zahlreichen Industriebereichen eingesetzt, darunter im Maschinen- und Anlagenbau, in der Stahl- und Metallverarbeitung, im Fahrzeugbau sowie in der Instandhaltung und Qualitätssicherung. Mit ihrer langjährigen Erfahrung unterstützt die Uniflux Schirle GmbH & Co. KG Kunden weltweit bei der Entwicklung, Herstellung und Optimierung moderner Magnetpulverprüfsysteme.

 

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