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Ferromagnetische Materialien

Zum leichteren Verständnis stellt man sich die ferromagnetischen Materialien als eine Zusammensetzung winzigster Stabmagneten, den sogenannten "Molekularmagneten" vor. Die allgemein bekannten Stabmagnete haben an ihren beiden Enden stets einen Nord- und einen Südpol. Trennt man einen solchen Stabmagneten in der Mitte durch, so erhält man wiederum zwei komplette kleinere Stabmagnete mit den beiden genannten Polen.

 

abb11Auch diese neu erhaltenen Stabmagnete kann man wieder in je zwei komplette Magnete zerteilen. Gedanklich kann man dieses Spiel fortsetzen, bis der Größenbereich der Molekularmagnete erreicht wird.

 

abb12Viele dieser Molekularmagnete bilden in ungeordneter Richtung zusammengefügt das ferromagnetische Material, das nach außen hin magnetisch neutral ist.

 

abb13Wird nun ein starkes äußeres Magnetfeld erzeugt, so orientieren sich die Molekularmagnete in eine gemeinsame, dem äußeren Feld entsprechende Vorzugsrichtung, wonach die magnetischen Kräfte von allen gemeinsam wirken und damit messbar

werden. Somit ist das Material nun magnetisiert.

 

Molekularmagnete sind physikalisch gesehen kristalline Bereiche des Materials mit gleichem magnetischem Moment (Spinrichtung der Elektronen) der einzelnen Atome.

 

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