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Merksatz 4

Wird der Verlauf von magnetischen Feldlinien in ferromagnetischem Material gestört, so entsteht an der Störstelle ein Streufeld!

Von ausschlaggebender Bedeutung ist es also, dass eine Fehlstelle für die magnetischen Feldlinien auch tatsächlich eine Störung bedeutet.


abb51Die Abb. 5.1 bis 5.3 zeigen drei prinzipielle Möglichkeiten einer Fehlstelle.

Wie bei dem vorausgegangenen Beispiel mit dem Eisenring liegt bei der Abbildung 5.1 die Fehlstelle quer zur Feldlinienrichtung und bewirkt dadurch ein Streufeld.

Somit könnte nach Aufbringung von Eisenpulver diese Fehlstelle erkannt werden.

 

abb52Hat die Feldlinienrichtung jedoch die gleiche Orientierung wie die Fehlstelle (Abb. 5.2), so ergibt dies nur eine ganz unwesentliche Beeinflussung der Feldlinien, die kein Streufeld hervorruft.

Eine Fehlstelle dieser Art kann
nicht erkannt werden.

Bei Fehlstellen, die nun unterhalb der Oberfläche liegen, ist eine so klare Entscheidung nicht möglich, weil hier noch weitere Faktoren berücksichtigt werden müssen.

 

abb53Grundsätzlich ist jedoch erkennbar, dass Feldlinienrichtung und Fehlerrichtung quer zueinander liegen müssen um ein Streufeld zu erzeugen. Der Winkel zwischen beiden Richtungen sollte im Idealfall 90 Grad betragen, wobei jedoch auch Winkellagen bis minimal 30 Grad ausreichend sind.

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