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Merksatz 5

Feldlinienrichtung und Fehlerrichtung müssen quer zueinander liegen!

Ist, wie sehr häufig, die Fehlerlage unbekannt, muss also in verschiedenen Richtungen magnetisiert werden.

 

abb61Liegen die beiden Magnetisierungsrichtungen in diesem Fall ungefähr 90 Grad zueinander, so können alle Fehlerrichtungen erfasst werden, weil garantiert eines der beiden Felder im geeigneten Winkelbereich zur Fehlerrichtung liegt.

Die vorstehend beschriebene Gesetzmäßigkeit scheint manchmal in der Praxis widerlegt zu werden, weil hier plötzlich Fehler erkannt werden, welche die gleiche Richtung haben wie die magnetischen Feldlinien. Hierbei handelt es sich dann meist um grobkörniges Material, welches entlang der Korngrenzen gerissen ist (interkristalliner Riss). Dadurch hat dieser Fehler wiederum sehr viel Querkomponenten zur Feldrichtung, wodurch ein Streufeld entsteht (Abb. 6.1).

 

abb62Doch nicht nur die Fehlerrichtung, sondern auch die Fehlergeometrie ist ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung eines Streufeldes.

Die Abb. 6.2 zeigt, wie mit zunehmender "Schlankheit" der Fehlstelle die Intensität des Streufeldes steigt.
Wichtig ist also auch das Verhältnis von Fehlertiefe zu Fehlerbreite, wobei für ausreichende Ergebnisse dieses Verhältnis > 5 sein sollte.

 

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